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Kurse mit Schwerpunkt

Die Mitte regulieren - Stoffwechsel Qi Gong

Dieser Kurs ist kein Diät-Programm, sondern es werden Bewegungs-, Atem- & Entspannungstechniken des Medizinischen Qi Gong vermittelt, die die Stoffwechsel- und die Milz-Funktion unterstützen.
Gleichzeitig fördern die Übungen die Beweglichkeit.
Ein gesundes Wohlfühlgewicht stellt sich bei regelmäßiger Praxis dabei automatisch ein..

Qi Gong im Freien: vier Übende auf einer Wiese, die Arme weit nach oben geöffnet

Nachhaltige Stoffwechselregulation entsteht aus dem Zusammenspiel von Bewegung, ausgewogener Ernährung und Erholung. Qi Gong setzt bei mehreren dieser Bausteine an – sanft und alltagstauglich:

Was die chinesische Überlieferung „die Mitte“ nennt

In der chinesischen Medizin heißt der Bereich zwischen Zwerchfell und Nabel die Mitte – zuständig dafür, aus Essen und Trinken Kraft zu gewinnen. Getragen wird sie von zwei Organbildern, 脾胃:

  • Pí 脾 – die Milz: nimmt auf, wandelt um, verteilt.
  • Wèi 胃 – der Magen: nimmt an und bereitet vor.

Nach Ansicht der Chinesischen Medizin ist die Milz zuständig für die Blutbildung, für die Bildung des Schutz Qi an der Hautoberfläche, für die Muskulatur und das Bindegewebe und als "Extraktionsgefäß" für die Ableitung von allem, was der Körper nach der Nahrungsverwertung nicht mehr benötigt..
Ihre Funktionsfähigkeit beeinflußt damit wesentlich die Herzfunktion, die Nierenfunktion, die Entgiftungsfähigkeit der Leber und das gesamte körperliche Befinden.
Die Mitte mag weder Hast noch Kälte noch Grübeln – sie arbeitet am besten in Ruhe und in einem gleichmäßigen Rhythmus. Genau da setzen die Übungen an: aufrechte Haltung, weiter Brustraum, ruhiger Atem, sanftes Drehen und Dehnen im Rumpf. Und spezielle Atemübungen.

„Die Mitte“, Milz und Magen sind hier Begriffe der chinesischen Medizin und meinen nicht nur die Organe im Sinne der westlichen Medizin, sondern die dazugehörigen Funktionskreise iS der Akupunktur-Lehre.

Qi Gong ist kein Abnehmprogramm und ersetzt keine Ernährungsberatung oder ärztliche Behandlung. Ein gesundes Gewicht entsteht aus Bewegung, ausgewogener Ernährung und Lebensstil; bei gesundheitlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Horst-Rainer Rust übt eine Qi-Gong-Haltung auf einer Wiese
Sanftes, regelmäßiges Qi Gong – ohne Leistungsdruck.

Was Sie sich in diesem Kurs erüben

  • Die Magen-Milz-Bewegungsform nach Prof. Zhang Guande; Übungen die spezielle Meridian-Funktionskreise über Bewegung und integrierter Akupressur aktivieren
  • Übungen mit Schwerpunkt auf Beweglichkeit
  • Atem- und Achtsamkeitsübungen zur Entspannung.

Für wen eignet sich das?

Für Therapeuten und Ernährungsberater zur Erweiterung ihres Therapieangebotes
Für alle, die mit einer sanften, freundlichen Praxis etwas für ihr Wohlbefinden und ihren Stoffwechsel tun möchten – ohne Druck, ohne Leistungsdenken, in jedem Alter.

Wohlfühlgewicht-Kurse

Passende Grundlagen bieten die 18 Harmonieübungen und die Übungen zur Stressbewältigung. Dazu kommen Workshops mit diesem Schwerpunkt:

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Häufige Fragen

Gut zu wissen

Kann man mit Qi Gong abnehmen?

Qi Gong ist kein Abnehmprogramm und verspricht keinen Gewichtsverlust. Als sanfte, regelmäßige Bewegung, verbunden mit weniger Stress und mehr Achtsamkeit, kann es einen gesunden Lebensstil aber angenehm begleiten. Nachhaltiges Wohlfühlgewicht entsteht aus Bewegung, Ernährung und Erholung.

Ersetzt Qi Gong eine Diät oder Ernährungsberatung?

Nein. Qi Gong ersetzt weder eine ausgewogene Ernährung noch eine fachliche Ernährungsberatung oder ärztliche Behandlung. Es kann eine wohltuende Ergänzung sein.

Muss ich sportlich sein?

Nein. Qi Gong ist sanft und für jedes Alter und jede Fitness geeignet – gerade auch für Menschen, die keinen anstrengenden Sport mögen.

Was ist mit „der Mitte“ gemeint?

„Die Mitte“ ist ein Begriff der chinesischen Medizin für den Bereich zwischen Zwerchfell und Nabel, getragen von den Organbildern Milz (脾, pí) und Magen (胃, wèi). Ihm wird zugeschrieben, aus Essen und Trinken Kraft zu gewinnen. Übungen mit diesem Schwerpunkt arbeiten mit aufrechter Haltung, ruhigem Atem und sanftem Drehen und Dehnen im Rumpf. Die Begriffe stammen aus der Übungstradition und meinen nicht die Organe im Sinne der westlichen Medizin.